Trekking als Trendsport

Als Trekking bezeichnet man das Weitwandern oder Fernwandern, wobei viele Veranstalter entsprechende Touren auch bereits mit einem Transportservice für das Gepäck anbieten. Dabei ist natürlich eine gewisse Kondition erforderlich, sodass sich das Trekking nicht unbedingt für Senioren (es sei denn, sie sind wirklich sehr gut trainiert), Kinder und Einsteiger in den Berg- und Wandersport eignet. Wann man für das Trekking und die entsprechenden Tourenlängen fit genug ist, muss jeder Wanderer deshalb selbst entscheiden, ohne sich von anderen Menschen beeinflussen und überreden zu lassen.

Sportwandern und Trekking

Sportwandern ist eine organisierte Form des Trekkings, bei der etwa Touren von 30 bis 40 km Länge zurückgelegt werden. Dabei kann bei einigen Verbänden die Tourenlänge durchaus abweichen und zwischen 42 km und 50 km beim Marathonwandern bzw. nur zwischen 5 km und 20 km für Einsteiger und Familien betragen.

Beim Trekking liegt der Unterschied zum Sportwandern vor allem auch darin, dass man hier keinen Dachverband, Sportverband oder anderweitig als Verein bzw. Verband organisierten Träger zu berücksichtigen hat. Hier kann also jeder seinen eigenen Weg gehen oder sich innerhalb einer Reisegruppe mit Gleichgesinnten zu diesem Sport zusammen finden.

Besonderheit des Trekking

Das Besondere an der Sportart bzw. an der Wanderart des Trekking wurde bereits im Jahre 1912 erkannt, als sich Josef Moriggel erstmals mit dem Wandern von Hütte zu Hütte als Aspekt des Bergsports befasste. Hierunter versteht man also analog das Wandern über weite und sehr weite Strecken, wobei eine Tour durchaus auch 100 km oder 200 km betragen kann. Wer sich diesem Sport widmen möchte, sollte zum einen über eine sehr gute Ausrüstung verfügen und zum anderen auch ein gute Kondition mitbringen. Hier empfiehlt es sich, durchaus auch klein anzufangen und sich dann an immer anspruchsvollere Touren zu wagen.